Fortbildung Digitalisierung

Fortbildung zur Digitalisierung im Vormarsch – Arbeitnehmer kostengünstig weiterbilden/schulen

Die Digitalisierung bringt sowohl Erleichterung als auch Herausforderungen in den Alltag von Arbeitnehmern: Um diese Erleichterungen zu erlangen und die Herausforderungen des digitalen Alltags zu stemmen, ist es essenziell, Arbeitnehmer auf dem neusten Stand der Technik zu bringen.

Wer sich jedoch mit neuen Aufgabenbereichen auseinandersetzt, steht oft komplett neuen und vermeidlich komplexen Sachverhalten gegenüber, die mit den Werkzeugen einer Grundausbildung oft nicht zu bewältigen sind. Daher sind Weiterbildungen für Arbeitnehmer ein wichtiges Werkzeug, um das Know-How im Unternehmen zukunftsfähig zu halten – und beispielsweise auf Veränderungen im Rahmen der Digitalisierung vorzubereiten.

Punkt 1 

Warum sollten Arbeitnehmer weitergebildet werden?

Um neuen Anforderungen im Unternehmen erfüllen zu können, müssen Beschäftigte qualifiziert und geschult sein. Fundiertes Know-How im digitalen Bereich ist unabdingbar, um effizient und qualitativ hochwertig arbeiten zu können. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung entsteht zudem der Bedarf – oder eher Zwang – einer Weiterbildung um drohender Arbeitslosigkeit zu entkommen.

So stehen auch Geringqualifizierte vor digitalen Herausforderungen, weil beispielsweise von einem Maschinenführer plötzlich SAP Anwenderkenntnisse für die Produktionsplanung vorausgesetzt werden oder weil der Montagemitarbeiter plötzlich mit Augmented Reality Brille arbeiten und mit Robotern kooperieren muss.

Video: Welche neuen digitalen Weiterbildungsmöglichkeiten bringt die Digitalisierung der Arbeitswelt?

Länge: 2 Minuten

Video: Digitalisierung - Einführung in die fünf Schlüsseltechnologien

Länge: 11 Minuten

Punkt 2

Wann sollten Arbeitnehmer weitergebildet werden?

Arbeitnehmer nur dann weiterzubilden, wenn ein unmittelbarer Bedarf entstanden ist, folgt einem zu späten Ansatz. Deshalb ist die Antwort auf die gestellte Frage pauschal: immer.

Schon von klein auf, in den Schulen, wird Kindern gezeigt, dass das Lernen niemals aufhört. Egal was man macht, es kommen immer neue Erkenntnisse in Bereichen auf und somit werden neue Standards definiert. Wer also auf dem Stand der Dinge sein und mit der Zeit gehen möchte, wird nicht an einer kontinuierlichen Weiterbildung vorbeikommen – ein Interesse an einer Weiterbildung besteht daher sowohl auf Seiten der Mitarbeiter als auch für das Unternehmen. Auch kleine und mittlere Unternehmen können hier durchstarten, denn die Kosten für Weiterbildungen werden je nach Unternehmensgröße dank dem Qualifizierungschancengesetz bis zu 75 % übernommen – bei besonderem Bedarf sind sogar maximal 95 % Kostenübernahme drin.

Schulungen als Arbeitnehmer finanzieren

Je nach Ausgangslage und Berufssituation können Förderungsmöglichkeiten auch von Privatpersonen in Anspruch genommen werden. Ein Beispiel ist der AVGS bzw. der Vermittlungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit, dank dem Weiterbildungen bis zu 100 % finanziert werden können.

Punkt 3

Was spricht für eine Weiterbildung?

Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter kontinuierlich weiterbilden – nicht erst dann, wenn Bedarf entstanden ist, sondern bereits dann, wenn er sich wahrscheinlich ankündigt. Damit ist praktisch jeder Zeitpunkt abgedeckt – zum Beispiel über die Notwendigkeit der Redundanz, nämlich stets mehrere Mitarbeiter mit ähnlichem Know-How zur Verfügung zu haben. Oder weil kontinuierlich nachgeschult werden muss für Wissen, welches nur sehr selten direkt gebraucht wird oder durch Routine verloren geht – ein konkretes Beispiel hierfür findet sich in Sicherheitsschulungen.

Es gibt grundsätzlich drei Aspekte, die für eine Weiterbildung sprechen:

  • Anstieg von Qualität:
    Veränderungen des Arbeitsalltags können lediglich gemeistert werden, sobald Wissen vorhanden ist. Dieses Wissen muss erlernt werden um es einsetzten zu können. Darauf entsteht Wertschöpfung und Qualität.
  • Zufriedenheit bei der Arbeit:
    Durch gelerntes und verstandenes werden aus unüberwindbaren Aufgaben, spannende Herausforderungen, die den Arbeitstag interessanter und abwechslungsreicher macht.
  • Sicherheit:
    In Unternehmen in denen Weiterbildungen an der Tagesordnung stehen, können sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer davon profitieren. Mitarbeiter müssen nicht gesucht und zu Bewerbungsgesprächen eingeladen werden. Dies spart Ressourcen und lässt die Unternehmen auf den neusten Stand der geschulten Thematik bringen.

Gegen eine Weiterbildung sprechen nur die dieser zugeordneten Aufwände, also Kosten und Zeit. Mitarbeiter fallen für die Zeit der Weiterbildung aus und die Schulungen bzw. die entsprechenden Bildungsdienstleister wollen bezahlt werden. Diese „Nachteile“ sind jedoch kein Vergleich zu den durch eine Weiterbildung gewonnenen Vorteilen.

Punkt 4

Wer sollte weitergebildet werden?

Es kommt nicht darauf an, was man bisher gearbeitet oder gelernt hat. Ob arbeitsuchend, arbeitgebend oder arbeitnehmend, in allen Lebenssituationen sollte man sich Wissen aneignen. Auch beispielsweise Soldaten, Migranten und Studierende können von aktuellen Förderungen und Schulungen profitieren.

Oft gibt es auch Weiterbildungen für Menschen mit Behinderung - denn ein Unternehmen ist meist dann besonders erfolgreich, wenn es auch barrierefrei ist und Arbeitsplätze für Menschen mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen anbietet. Teilweise gibt es hier seitens des Gesetzgebers auch Vorgaben, je nach Größe und Möglichkeiten des Unternehmens.

Punkt 5

Bedarf analysieren

Welchen Wissenstand brauche ich für eine bestimmte Tätigkeit? Diese Frage sollte man sich bewusst stellen, bevor man eine Schulung angeht. Eventuell wird der Umfang von manchen Schulungen dem Nutzen nicht gerecht. Katastrophaler ist es hingegen, wenn die Schulung nicht dem Wissen entspricht, welches für die Anforderungen benötigt wird. Auch hierfür können Bedarfsanalysen erstellt und ermittelt werden. So findet man am Ende auch heraus, ob es einer Weiterbildung, einer Umschulung oder vielleicht eher eines Coachings bedarf:

Weiterbildungen

Besonders in schnelllebigen Branchen ist eine Weiterbildung ein Sprungbrett in einen neuen und attraktiveren Job. Gründe und Motive für den Wissensaufbau können unterschiedlich sein. Ob es monotone Arbeitsbedingungen, oder neue Aufgabenbereiche sind, die einen dazu bringen neues zu erlernen – am Ende ist es eine Bereicherung sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber. Oft lässt sich auf vorhandene Erfahrung mit geschultem Fachwissen erweitern und ergänzen.

Umschulungen

Nicht immer sieht man für sich persönlich eine Zukunft in einem bereits vorhandenen Beruf. Ob der Grund für eine Umschulung krankheits-, orts-, oder lebenssituationsbedingt, ist in der Regel individuell bedingt. Doch auch hierfür werden Beratungen angeboten, in denen man den richtigen Beruf für sich findet. Oft hat man dann innerhalb von zwei bis drei Jahren einen neuen Abschluss, in dem man sich auf dem Arbeitsmarkt verwirklichen kann.

Coaching

Falls man sich in einer Lebenssituation befindet, in der man das Gefühl hat auf der Stelle zu stehen, gibt es Coachings. Diese sind spezialisiert sich auf individuelle Probleme und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und Chancen zu nutzen. Dabei werden keine konkreten und direkten Lösungsvorschläge definiert. Es wird viel mehr ein stetiges Anregen generiert, in dem der Klient Situationen hinterfragt und selbstständig Lösungswege entwickelt werden. Dabei werden häufig Führungskompetenzen effektiver und geschulter.

 Punkt 6

An welchen Orten kann man geschult werden?

Durch die Digitalisierung werden häufig Weiterbildungen immer häufiger online abgehalten. Das hat vor allem den Vorteil, dass man sich seine Zeit besser einteilen und flexibler an einer Schulung teilnehmen kann. Schulungen vor Ort an verschieden Standorten sind aber immer noch gängig und je nach Thema auch notwendig: Manchmal ist das schlicht aufgrund von Equipment nicht anders möglich.

Unternehmen können bei Präsenzschulungen zwischen „inhouse“ oder „outhouse“ Schulungen wählen, bzw. ob die Schulung im Unternehmen oder beim Bildungsdienstleister erfolgt.

Punkt 7

Beispiel: Fortbildung zum Fachassistenten "Digi­talisierung und IT-Prozesse"

Länge: 4 Minuten

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Punkt 5

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