Private Altersvorsorge für Studenten: Früh starten, klug investieren
Private Altersvorsorge wirkt im Studium oft wie ein Thema für „später“. Doch gerade in dieser Lebensphase entsteht der größte Hebel: Zeit. Dieser Artikel zeigt, wie du mit begrenztem Budget strukturiert vorsorgen kannst – ohne dich finanziell zu überfordern und ohne dich an starre Produkte zu binden. Es geht nicht um Optimierungswahn, sondern um Klarheit: Was ist realistisch, was sinnvoll – und was kannst du heute tun, damit finanzielle Freiheit im Alter kein Zufall wird. Das muss nicht viel sein, sollte jedoch in die richtigen Töpfe fließen!
Kurz zusammengefasst
- Demografischer Wandel
Die gesetzliche Rente steht durch steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenraten unter Druck. Du solltest dich deshalb nicht ausschließlich auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. - Früh beginnen
Zeit ist der größte Verbündete beim Vermögensaufbau. Selbst kleine Beträge entfalten durch den Zinseszinseffekt über Jahrzehnte eine erhebliche Wirkung. - ETF als Kernbaustein
Breit gestreute, kostengünstige ETF-Sparpläne gelten als effizienter Einstieg in die private Altersvorsorge. Wichtig sind niedrige Kosten, globale Diversifikation und ein langer Anlagehorizont. - Notgroschen zuerst
Bevor du investierst, solltest du einen Liquiditätspuffer von zwei bis drei Monatsausgaben aufbauen. Finanzielle Stabilität geht vor Rendite. - Risiken verstehen
Kapitalmärkte schwanken. Wer langfristig investiert, muss Kursschwankungen aushalten können – Panikverkäufe sind der größte Renditekiller. - Flexibilität im Studium
Im Studium sind Einkommen und Lebensplanung oft unsicher. Private Vorsorge sollte deshalb anpassbar und kosteneffizient sein – keine starren Langzeitverträge. - Staatliche Förderung später prüfen
Modelle wie Riester oder Rürup sind meist erst mit höherem Einkommen relevant. Entscheidend ist eine Kosten-Nutzen-Abwägung. - Immobilien und Gold als Ergänzung
Sachwerte können später zur Diversifikation beitragen. Sie sind jedoch kein Automatismus, sondern Teil einer individuellen Strategie. - Humankapital nicht vergessen
Investitionen in Ausbildung, Qualifikation oder Auslandserfahrung können langfristig mehr Rendite bringen als jede Kapitalanlage.
Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.
"Auf Sparen folgt Haben."
Deutsches Sprichwort
Eine zusätzliche Absicherung ist notwendig
Warum sollten Studierende privat vorsorgen? Ganz einfach – weil der demografische Wandel auch an ihnen nicht vorbeigeht:
- bessere medizinische Versorgung und bessere Lebensumstände = höhere Lebenserwartung und mehr Menschen im Rentenbezug
- länger leben = längere Rentenbezugsdauer in Verbund mit
- weniger Kinder = weniger Einzahler in die Rentenkasse = tendenziell weniger Rente für alle
Die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert im Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die aktuell Erwerbstätigen mit ihren Beiträgen die laufenden Renten finanzieren. Steigt die Lebenserwartung und sinkt gleichzeitig die Geburtenrate, verschiebt sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenbeziehern. Ohne politische Gegenmaßnahmen – etwa höhere Beiträge, längere Lebensarbeitszeiten, höhere Bundeszuschüsse oder Anpassungen des Rentenniveaus – kann dies zu einer stärkeren finanziellen Belastung des Systems führen.
Steigende Produktivität kann diesem Trend ebenfalls entgegenwirken, aber dann muss der politische Wille zur Verteilung dieser Einnahmen hinzukommen. Erst einmal gehen diese Mehreinnahmen nämlich in die Taschen der Unternehmen bzw. Kapitalinhaber (Marx-Sprech).
Wie auch immer: Wer heute mit Diplom oder Master in der Tasche ins Berufsleben startet, kann nicht mehr davon ausgehen, dass sie/er im Alter allein mit der gesetzlichen Rente über die Runden kommt. Der Grund: Es wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte immer mehr ältere Menschen geben, die Rente beziehen – und immer weniger junge, die dafür in den Rententopf einzahlen.
Rente mit 67? Das kann auch später werden ...
Ob und in welchem Umfang es künftig weitere Anpassungen beim gesetzlichen Renteneintrittsalter geben wird, hängt von politischen Entscheidungen und der langfristigen Entwicklung des Rentensystems ab.
Ein weiteres Argument für die private Vorsorge ist die Tatsache, dass ein Studium den Eintritt ins Berufsleben um mehrere Jahre nach hinten verschiebt – Jahre, in denen nicht regelmäßig in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt wird.
Hast du als StudentIn bereits mit deiner privaten Altersvorsorge begonnen?
Alles zusammen kumuliert zu folgendem Problem: der Renten- oder Versorgungslücke. Sie ist die Kluft zwischen dem letzten Nettogehalt und der ersten Rentenzahlung, die schnell ein paar hundert oder tausend Euro zuungunsten des Rentenversicherten ausmachen kann. Wer schon einmal ein wenig mit dieser kommenden Rentenlücke rumspielen möchte, siehe dazu den folgenden Artikel:
Versorgungslücke berechnen
Versorgungslücke im Alter berechnen: Rechner und Vorsorgemöglichkeiten
Versorgungslücke im Alter berechnen und schließen | Rechner & Empfehlungen
Stellen Sie sich vor, Sie blicken entspannt in Ihre Zukunft, weil Sie genau wissen, dass Ihre Altersvorsorge auf festen Füßen steht. Klingt utopisch? Keineswegs! Mit ein paar klaren Schritten können Sie nicht nur Ihre Versorgungslücke berechnen, sondern auch klug schließen. Dieser Artikel führt Sie durch die wichtigsten Fragen und liefert Antworten, die Ihre finanzielle Zukunft greifbar machen. Denn Altersvorsorge ist kein Buch mit sieben Siegeln – es ist Ihr Ticket für ein selbstbestimmtes Leben im Ruhestand.
Bevor wir uns mit Strategien der Altersvorsorge beschäftigen, sollten wir als Erstes festlegen, wie viel wir inflationsbereinigt im Alter zur Verfügung haben wollen bzw. müssen. Der nachfolgende Rechner erledigt dies für Sie und berechnet Ihnen Ihre Versorgungslücke. Im zweiten Schritt werden Maßnahmen zum Schließen der Versorgungslücke vorgestellt und bewertet.
Hier weiterlesen: Versorgungslücke im Alter berechnen: Rechner und Vorsorgemöglichkeiten
Was bedeutet „private Vorsorge“ konkret – und was nicht?
Wenn von privater Altersvorsorge die Rede ist, denken viele an Versicherungsverträge mit jahrzehntelanger Laufzeit. Doch private Vorsorge ist weiter gefasst. Sie umfasst grundsätzlich alle Maßnahmen, die zusätzlich zur gesetzlichen Rente den eigenen Lebensstandard im Alter sichern sollen.
Für Studierende bedeutet das vor allem drei Dinge:
- Früh beginnen, auch mit kleinen Beträgen
- Kapitalmarktorientiert investieren, um langfristige Renditechancen zu nutzen
- Flexibel bleiben, da Einkommen und Lebenssituation noch unsicher sind
Die Devise lautet grundsätzlich: Erst finanzielle Stabilität schaffen, dann systematisch Vermögen aufbauen.
Vor der Altersvorsorge: Notgroschen und Absicherung
So verlockend es klingt, direkt mit ETF-Sparplänen zu starten – ohne finanzielles Fundament wird jede Marktbewegung zum Nerventest. Deshalb gilt: Vor der langfristigen Geldanlage sollte ein Notgroschen aufgebaut werden.
Empfehlenswert sind mindestens zwei bis drei Monatsausgaben auf einem gut verzinsten Tagesgeldkonto. Dieses Geld dient ausschließlich unvorhergesehenen Ausgaben: kaputter Laptop, Mietkaution, Zahnarzt, Umzug.
Ebenso wichtig ist die existenzielle Absicherung. Für Studierende kann insbesondere eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein. Denn die eigene Arbeitskraft ist in jungen Jahren meist das größte Vermögen – auch wenn es noch nicht auf dem Konto sichtbar ist.
Erst wenn diese Grundlagen stehen, entfaltet langfristige Vorsorge ihre eigentliche Stärke.
Das heißt aber nicht, dass man das "Sparen" auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschiebt, immer mit der Ausrede, dass man "finanziell noch nicht stabil" dastehe. Viel erfolgsversprechender ist der Ansatz, am Anfang des Monats per Dauerauftrag anzusparen und dann am Ende des Monats eventuell den Gürtel enger schnallen.
Private Vorsorge heißt zudem ausdrücklich nicht, sich bereits im Studium langfristig an komplexe oder unkündbare Produkte zu binden.
Wer noch kein stabiles Einkommen hat, sollte besonders auf Liquidität, niedrige Kosten und Anpassungsfähigkeit achten.
Geld-Welten-Empfehlungen für die private Vorsorge für Studenten
Momentan (das kann sich irgendwann einmal ändern) empfehlen wir folgende Bausteine zur Altersvorsorge für Studentinnen und Studenten:
Baustein Nr. 1: das Studium abschließen
Tendenziell stehen Akademiker*innen mit abgeschlossenem Studium bei der Altersvorsorge deutlich besser da als andere Berufsgruppen. Das wird sich vermutlich auch in Zukunft nicht ändern. Hingegen kann kaum vorhergesagt werden, welches Studium einen sicheren Arbeitsplatz gewährleistet. Der Arbeitsmarkt ist durch zunehmende Digitalisierung, Roboter, KI und andere Entwicklungen in einem ständig an Geschwindigkeit zunehmenden Umbruch. Doch das soll hier nicht Thema sein.
Baustein 2: Breit streuende ETF – am besten sofort!
Wie soll ich als Student*in denn nun investieren?
Sparbücher und Tagesgeldkonten eignen sich vor allem für kurzfristige Rücklagen und eine hohe Liquidität, bieten jedoch langfristig meist nur geringe reale Renditen. Klassische Lebensversicherungen kombinieren Spar- und Absicherungselemente, sind aber in Niedrigzinsphasen hinsichtlich der Kapitalrendite weniger attraktiv. Für einen langfristigen Vermögensaufbau werden daher häufig kapitalmarktorientierte Anlagen in Betracht gezogen. Zum Beispiel Investmentfonds, die mittlerweile sogar Finanzdienstleister wie die tecis Finanzdienstleistungen AG, MLP und die Deutsche Vermögensberatung verstärkt im Angebot haben.
Finanzdienstleister machen das Investment in Fonds leichter, aber eigentlich braucht heutzutage niemand mehr einen Berater, um in ETF anzulegen.
Viele Anlegerinnen und Anleger können mithilfe digitaler Informationsangebote selbstständig in ETF investieren. Für Personen mit geringem Finanzwissen oder komplexeren finanziellen Verhältnissen kann eine unabhängige Beratung jedoch sinnvoll sein.
Wir empfehlen das Vorgehen in Eigenregie, da so der Gefahr entgangen wird, jahrzehntelang in einen unterdurchschnittlich performenden Fonds zu investieren. Es sind auch nur vier Schritte notwendig:
Vier Schritte, um in ETF zu investieren
Mehr zum Thema ETF im folgenden Beitrag:
1. Einlesen (10 Minuten) mit diesem Beitrag
Bemerkung vorab: Wer als Student*in in ETF anlegt und einen Anlagehorizont von 40 Jahren und mehr hat, braucht unserer Meinung nach die ersten 20 Jahre keinen Sicherheitsbaustein in Form von Festgeld oder Rentenfonds sondern kann alles Ansparkapital im Studium in einen oder mehrere chancenreiche, weltweit streuende ETF investieren.
Geldanlage in ETF (Indexfonds): Grundlegende Strategie, Tipps und Empfehlungen
In der facettenreichen Welt der Geldanlagen bieten Exchange-Traded Funds (ETFs) eine attraktive Mischung aus Einfachheit, Kosteneffizienz und Diversifikation. Dieser umfassende Artikel beleuchtet die Schlüsselaspekte von ETFs, darunter ihre Funktionsweise, die Vorteile und Risiken sowie die neuesten Trends und technologischen Entwicklungen, die den ETF-Markt prägen. Egal, ob Sie ein erfahrener Investor sind oder gerade erst Ihre Reise in die Welt der Finanzen beginnen, unser Leitfaden wird Ihnen tiefe Einblicke und wertvolle Informationen bieten, um Ihre Investitionsentscheidungen zu informieren und zu optimieren.
In diesem Artikel finden Sie ETF bzw. Indexfonds grundsätzlich erläutert, sicherheitsrelevante Auswahlkriterien, Aufteilungsstrategien, Fondsempfehlungen und kostengünstige Anlagemöglichkeiten.
Hier weiterlesen: Geldanlage in ETF
FAQ zu ETF
Was ist ein ETF? (Grundlagen)
Was bedeutet "ETF"?
Das Akronym ETF steht für Exchange Traded Fund und bedeutet nichts anderes als „börsennotierter Fond“. Während direkte Aktieninvestments den Verlauf eines bestimmten Börsenwertes nachzeichnen, bilden ETFs den Kursverlauf ganzer Börsen, Märkte oder Branchen ab. Doch wie funktioniert das eigentlich und was unterscheidet das Aktienkaufen vom ETF Kaufen?
Wenn Sie als Privatanleger an der Börse in eine Aktie investieren möchte, suchen Sie sich diese zunächst heraus und kaufen sie dann. Steigt der Wert der Aktie, kommen Sie in den Genuss von Renditen. Fällt die Aktie, können Sie viel Geld verlieren – vor allem dann, wenn Sie nur in diesen einen Wert investiert hatten. Im Gegensatz dazu investiert man beim ETF nicht unmittelbar in einen bestimmten Börsenwert. Vielmehr investiert man in einen Fond, der die Wertentwicklung vieler Börsenwerte (meist aller Werte eines Indexes) nachbildet.
Auf welche Indexe gibt es ETF?
ETF gibt es von vielen Anbietern und auf viele Indixes. Die im Fond enthaltenen Aktien bilden einen Querschnitt durch den Markt, die Börse oder die Branche, in den oder die Sie als Anleger investieren möchten. Ein Beispiel für einen branchenbeschränkten Fond ist beispielsweise ein Wasser ETF. Die breite Streuung der einzelnen Anlagewerte macht ETFs zu einer weniger risikobehafteten Geldanlage als die Investition in einen Einzelwert.
ETF = Indexfonds?
Die Begriffe Indexfonds und ETF werden oft synonym benutzt. Das stimmt auch in aller Regel, beides sind Fonds, die einen Index nachbilden. Es gibt aber einen Unterschied: Indexfonds darf sich nur ETF nennen, wenn er auch an der Börse gehandelt wird. Es gibt auch Indexfonds, die nur direkt bei der Fondsgesellschaft erworben werden können.
Was sind die Vorteile von ETFs?
ETFs bieten Diversifikation, niedrige Kosten, tägliche Liquidität und Transparenz in Bezug auf die gehaltenen Vermögenswerte. Was sind die Risiken von ETFs?
Die Risiken umfassen Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, Währungsrisiken und, abhängig vom ETF-Typ, möglicherweise auch höhere Volatilität.
Unterschiede bei ETF (Wiederanlage, Zusammensetzung)
Unterschiede von ETF in der Wiederanlage
Die Unternehmen, an denen sich der ETF in Form von Aktien gemäß der zugrundeliegenden Indexzusammensetzung beteiligt, schütten hin und wieder Dividenden aus. Diese kommen natürlich den Anlegern des ETF zugute. ETF unterscheiden sich darin, wie mit diesen Dividenden umgegangen wird. Es gibt zwei Vorgehensweisen:
- Wiederanlegende (thesaurierende) ETF
Wenn die Dividenden direkt wieder in ETF-Anteile des Fonds investiert werden, spricht man von wiederanlegenden oder thesaurierenden ETF.
Deren Vorteile sind:
- Der Anleger muss sich um nichts kümmern, alles läuft automatisch,
- die Dividenden erzielen ihrerseits Rendite (Zinseszinseffekt),
- ideal für langfristig orientierte Anleger. - Ausschüttende ETF
Die Dividenden werden dem Konto der Anlegerin bzw. des Anlegers gutgeschrieben. Diese(r) kann mit dem Guthaben machen, was sie/er will.
Deren Vorteile sind:
- regelmäßige Ausschüttungen zur freien Verfügung, ohne das Fondsvermögen antasten zu müssen,
- eigene Kontrolle über die Verwendung der Dividenden,
- ideal für alle, die von den Gewinnen ihrer Geldanlage (auch) leben wollen.
Welche Art der Wiederanlage von Dividenden bevorzugen Sie bei ETF?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Die bisherigen Stimmen:
| Ich bevorzuge wiederanlegende (thesaurierende) ETF | 26 Stimmen |
| Ich investiere lieber in ausschüttende ETF | 8 Stimmen |
| Ist mir egal | 3 Stimmen |
Unterschiede in der Art der Zusammensetzung des ETF – Bauweisen
Es gibt unterschiedliche Herangehensweise daran, wie ein ETF seinen Index nachbildet. Alle sollen aber zum selben Ziel führen und die Anlagesumme der Anleger im ETF (ungefähr) mit der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Indexes steigen oder fallen lassen. Es gibt prinzipiell zwei Arten der Indexnachbildung:
- ETF mit Physischer „Replikation“
Dieser ETF kauft vom Geld der Anleger die Wertpapiere (meist Aktien) des Index, den er nachbilden will, direkt. Sie replizieren (nachbilden) den Index auf physische (in Form der Aktien) Weise. Diese ETF-Art ist sehr beliebt, weil Anleger unmissverständlich wissen, worein sie ihr Geld investieren. - ETF mit Synthetischer Replikation
Hierbei lässt sich der Betreiber des ETF die gewünschte Wertentwicklung von einer Bank zusichern. Dafür erhält die Bank einen Korb bekannter Aktien vom ETF-Betreiber. Ein relativ komplexer Deal, der aber in der Regel zum selben Resultat (Indexnachbildung) führt und am Ende sogar kostengünstiger sein kann.
Wir erläutern dieses Thema im Detail im Artikel "Wie unterscheiden sich ETF?"
Welche ETF-Art bevorzugen Sie?
Hier die bisherigen Antworten anschauen ⇓
Die bisherigen Stimmen:
| Physische Replikation. | 39 Stimmen |
| Ist mir beides gleich recht. | 23 Stimmen |
| Synthetische Replikation. | 0 Stimmen |
Wie ETF auswählen?
Mit ETFs Chancen nutzen, Risiken und Kosten begrenzen
Wie wähle ich einen passenden ETF aus? Anleitung mit Auswahlkriterien
Wer in sichere Anlagen wie Tages- und Festgeld investiert, hat heutzutage grundsätzlich keinen Grund zum Jubeln. Die Zinssätze bleiben deutlich hinter der Inflationsrate zurück, sodass das Vermögen schließlich an realer Kaufkraft verliert. Höhere Renditen lassen sich nur erzielen, wenn der Anleger bereit ist, Risiken einzugehen.
Eine geschickte Anlagestrategie mithilfe von ETFs (Exchange Traded Funds) macht solche Risiken kalkulierbar und spart Kosten. Wir erläutern, welche Kriterien bei der Auswahl eines ETF beachtet werden sollten.
Hier weiterlesen: ETF auswählen Anleitung
Welche(r) Broker/Bank für ETF-Sparplan?
Welcher Broker für ETF-Sparplan?
Welcher Broker eignet sich besonders für einen ETF-Sparplan?
Investieren kann verwirrend sein, insbesondere wenn es um so vielfältige Angebote wie ETF-Sparpläne geht. Dieser Artikel ist dein Leitfaden durch die Welt der Broker für ETF-Sparpläne. Wir decken alles ab, was du wissen musst – von der Auswahl des richtigen Brokers, über die Kosten und Gebühren, bis hin zu den Vorteilen und Sicherheitsaspekten. Ob du ein Neuling auf dem Gebiet der Finanzen bist oder einfach nur dein Wissen auffrischen möchtest, hier findest du wertvolle Informationen, die dir helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen und deine Investitionen zu optimieren.
Bei welchen Broker kaufe ich am besten ETF? Wer bietet mir welchen Sparplan? Wir beleuchten die aktuellen Angebote.
Hier weiterlesen: Welcher Broker für ETF-Sparplan?
Wie in ETF ansparen? Wann größere Summe investieren?
Wie in ETF sparen?
Am besten monatlich zu festen Summen in einem Sparplan.
Größere Summe – wann investieren?
Unser Rat lautet: am besten auf einen Schlag. Und zwar genau jetzt, wenn die Börsen nicht gerade völlig überbewertet sind. Begründung: Tendenziell steigt der Aktienmarkt eher, als dass er fällt. Man tut sich oftmals schwer, den geeigneten Einstiegszeitpunkt zu finden. Niemand kennt ihn, er wäre erst im Nachhinein bekannt. Modellrechnungen haben gezeigt, dass die Investition auf einen Schlag in der Regel zu höheren Renditen gegenüber einem stückweise Investment führt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Indexfonds und einem ETF?
Beide Fondsarten investieren passiv und beide bilden einen Index ab. Der Hauptunterschied liegt in der Handelbarkeit. ETF werden über die Börse gehandelt und können so laufend ge- und verkauft werden. Der Kauf und Verkauf von Indexfonds ist hingegen wie bei aktiven gemanagten Fonds nur einmal täglich über den jeweiligen Fondsanbieter möglich. Indexfonds sind auch oft teurer in den laufenden Kosten, auch wenn dieser Unterschied geringer wird.
Wie kann ich ein ETF-Portfolio diversifizieren?
Ein ETF-Portfolio kann diversifiziert werden, indem man in ETFs investiert, die verschiedene Sektoren, Regionen, Vermögensklassen oder Anlagestile abdecken.
Ist eine Frage offen geblieben?
Ist bei Ihnen eine Frage zu ETF offen geblieben?
Vielen Dank für jeden Hinweis! Wir werden die Fragen dann an dieser Stelle beantworten.
2. Fonds auswählen (weltweit streuend, eventuell ein nachhaltiger/ökologischer ETF)
Mit ETFs Chancen nutzen, Risiken und Kosten begrenzen
Wie wähle ich einen passenden ETF aus? Anleitung mit Auswahlkriterien
Wer in sichere Anlagen wie Tages- und Festgeld investiert, hat heutzutage grundsätzlich keinen Grund zum Jubeln. Die Zinssätze bleiben deutlich hinter der Inflationsrate zurück, sodass das Vermögen schließlich an realer Kaufkraft verliert. Höhere Renditen lassen sich nur erzielen, wenn der Anleger bereit ist, Risiken einzugehen.
Eine geschickte Anlagestrategie mithilfe von ETFs (Exchange Traded Funds) macht solche Risiken kalkulierbar und spart Kosten. Wir erläutern, welche Kriterien bei der Auswahl eines ETF beachtet werden sollten.
Hier weiterlesen: ETF auswählen Anleitung
3. Depot dort eröffnen, wo es meinen Wunsch ETF günstig gibt
Welchen Broker bzw. Depotbank für meinen ETF-Sparplan auswählen?
Welcher Broker ist für meinen Wunsch-ETF am günstigsten? Das lässt sich pauschal nicht sagen. Aktuell zeichnet sich ab, dass viele jüngere Anleger den Handel über das Smartphone schätzen. Broker bzw. Banken, die diesen Service anbieten, werden auch Smartphone-Broker oder Neobroker genannt. Aber mittlerweile bieten auch viele Direktbanken Handel und Verwaltung vom Depot per App an - vom Smartphone und vom Desktop.
| Gute Broker für meinen ETF-Sparplan | ||||||
| Broker | Spar- pläne gesamt |
Spar- pläne gratis |
Jährliche Depot- gebühr1 |
Sparrate- gebühr2 |
Mindest- sparrate |
Börsen- plätze3 |
| Scalable Capital* | ca. 2.800 | ca. 2.800 | 0 € | 0 € | 1 € | G, X |
| flatex | ca. 1.800 | ca. 1.800 | 0 € | 0 € | 25 € | über 3 |
| Trade Republic* | über 2.600 | über 2.600 | 0 € | 0 € | 1 € | LS |
| ING | ca. 1.180 | ca. 1.180 | 0 € | 0 € | 1 € | über 3 |
| Smartbroker* | ca. 1.600 | ca. 1.600 | 0 € | 0,2 % | 1 € | über 3 |
| Comdirect | ca. 3.300 | ca. 600 | 0 € | 1,5 % | 1 € | über 3 |
| Postbank | ca. 340 | ca. 340 | 0 € | 0,90 € | 25 € | über 3 |
| 1822direkt* | ca. 1.200 | ca. 180 | 0 € | 1,5 % | 25 € | über 3 |
| Consorsbank | ca. 1.550 | ca. 1.550 | 0 € | 1,5 % | 10 € | über 3 |
| Finanzen.net Zero | ca. 1.900 | ca. 1.900 | 0 € | 0 € | 1 € | G |
| N26 | ca. 1.700 | ca. 1.700 | 0 € | 0 € | 1 € | TE |
| Deutsche Bank maxblue | ca. 360 | ca. 340 | 0 € | 1,25 % | 25 € | über 3 |
| Justtrade | ca. 200 | ca. 200 | 0 € | 0 € | 25 € | LS, Q, TE |
| Sparkassen Broker* (S-Broker) | ca. 2.200 | ca. 900 | 0 € | 2,5 % | 20 € | über 3 |
| DKB | ca. 2.000 | ca. 470 | 0 € | 1,5 € | 25 € | über 3 |
| Traders Place | ca. 1.500 | ca. 1.500 | 0 € | 0 € | 1 € | über 3 |
| Targobank | ca. 100 | 0 | 0 e | 2,5 %, max 3 € | 50 € | über 3 |
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Anmerkungen |
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Können Sie etwas korrigieren oder ergänzen?
Können Sie einen Punkt in der Tabelle korrigieren oder einen wichtigen Punkt zu einem der Broker ergänzen?
Vielen Dank für jeden Hinweis!
4. Sparplan mit meinem Wunsch-ETF im Depot einrichten
Wenn du erst einmal alles für den Online-Zugang zu deinem Depot in den Händen hältst bzw. auf dem Smartphone hast, ist die Order nur noch ein Kinderspiel. Hier noch einmal Anregungen zum Sparplan:
Per Fondssparplan anlegen – Tipps
Wie Sie erfolgreich mit einem Fondssparplan anlegen können
Ein Fondssparplan ist eine beliebte und flexible Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen. Damit Ihre Investition erfolgreich wird, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Hier finden Sie einen umfassenden Leitfaden, der Ihnen hilft, kluge Entscheidungen zu treffen.
Schon ab 25.- Euro pro Monat kann ein Sparplan abgeschlossen werden. Damit nutzen Sie zudem einen ganz speziellen Vorteil.
Hier weiterlesen: Per Fondssparplan anlegen – Tipps
Weitere Bausteine für die private Vorsorge von Studierenden finden sich unten. Nun aber erst einmal zur Frage, wie das Geld für die ETF-Anlage in dem schmalen Studenten-Geldbeutel gefunden werden soll. Anders gefragt:
Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Kleine Beträge summieren sich langfristig
Die meisten Studenten und Studentinnen haben ein niedriges Einkommen: Sie finanzieren ihr Studium durch Jobs in den Semesterferien, BAföG, Zuwendungen ihrer Eltern oder Nebenjobs während der Vorlesungszeiten. Das Budget für die private Altersvorsorge ist daher klein. Es ist aber sinnvoll, selbst geringe Beträge wie etwa 20 Euro pro Monat in eine private Vorsorgeform zu investieren – auch eine unregelmäßige Rücklage ist besser als gar keine.
Grund hierfür ist der Zinseszins:
Beim Zinseszinseffekt werden erzielte Erträge dem bestehenden Anlagekapital zugeschlagen und in den Folgeperioden ebenfalls verzinst. Dadurch kann sich das Vermögen bei positiver Rendite über längere Zeiträume überproportional entwickeln. Je länger der Zinseszins arbeiten kann, desto größer ist der Effekt.
Kurz erläutert: Zinseszins
Kurz erläutert: Zinseszins
Der Zinseszinseffekt ist der Freund des langfristigen Sparers. Aus einer Anlage von 10.000 Euro zu 6 % werden nach 10 Jahren 17.908 €, nach 40 Jahren wären es schon 102.857 €.
Noch eindrücklicher wird es, wenn Sie 100 € monatlich zu 4 % anlegen. Nach 10 Jahren haben Sie 16.470 € – nach 40 Jahren wären es schon gut 200.000 €. Darum raten alle Experten, so früh wie möglich mit der Privatvorsorge zu beginnen. Wer bereits als Student seinen Obolus geschickt (z. B. mit ETF) zur Seite legt, muss sich um seine Rente keine Gedanken mehr machen. Unser Tipp: Dieses Gefühl werden Sie vor allem in späteren Jahren sehr zu schätzen wissen!
Natürlich gilt immer: Bei kapitalmarktorientierten Anlagen sind Renditen jedoch nicht garantiert und unterliegen Schwankungen.
Aber bitte, Hand aufs Herz, sind wirklich nicht mehr als 20 Euro im Monat drin? Unserer Erfahrung nach können sich die meisten Studenten deutlich mehr leisten, wenn sie sich nur die Wichtigkeit des frühen Beginnens der Altersvorsorge deutlich gemacht haben.
Die Höhe der monatlichen Sparrate sollte sich an der individuellen Einkommens- und Ausgabensituation orientieren. Bereits kleinere regelmäßige Beträge können langfristig durch den Zinseszinseffekt einen relevanten Vermögensaufbau ermöglichen. Eine Sparrate von beispielsweise 50 bis 100 Euro monatlich kann – sofern finanziell tragbar – einen sinnvollen Einstieg darstellen.
Wir empfehlen im Durchschnitt:
100 € pro Monat sollte jede(r) Student*in als private Vorsorge in ETF investieren!
Gerne mehr, aber mit 100 Euro ist man schon sehr, sehr gut gestellt!
Motivation gesucht? Bitte selber rechnen!
Wenn du magst, spiele mit dem folgenden Ansparrechner eigene Berechnungen durch. Wähle lange Zeiträume – das motiviert ungemein!
| Ansparrechner | ||
| Sie können eine Einmalanlage, eine monatliche Sparrate angeben oder beides zusammen. |
Risiken verstehen: Rendite ist kein Versprechen
ETF gelten als effizient, transparent und kostengünstig. Dennoch sind sie keine Garantie auf stetiges Wachstum. Kapitalmärkte schwanken. Manchmal stark. Wer 30 oder 40 Jahre investiert, wird mehrere Krisen erleben – Finanzkrisen, Pandemien, geopolitische Spannungen.
Entscheidend ist daher weniger die kurzfristige Rendite als die psychologische Stabilität. Wer bei Kursrückgängen panisch verkauft, zerstört den langfristigen Effekt.
Studierende haben hier einen Vorteil: Zeit. Ein langer Anlagehorizont reduziert das Risiko dauerhafter Verluste erheblich. Historisch betrachtet konnten breit gestreute Aktienmärkte über lange Zeiträume positive reale Renditen erzielen. Garantien gibt es jedoch nicht.
Private Vorsorge bedeutet daher auch:
Schwankungen aushalten lernen.
Woher das Geld für die private Vorsorge nehmen?
Manche Studierende haben überhaupt kein Problem damit, 100 € monatlich zur Seite zu legen, andere schaffen es mit leichten Einschränkungen und dann gibt es auch noch die, welche so schon kaum über die Runden kommen.
"Einen Teil sollst du verbrauchen. Einen Teil sollst du ausgeben. Einen Teil sollst du sparen."
Iranisches Sprichwort
Wir möchten dir aber auch grundlegend aufzeigen, wie du beim Sparen vorgehen solltest:
Egal ob für den Notgroschen, die Altersvorsorge oder für die finanzielle Freiheit: Sparen ist eine sinnvolle Sache. Aber wie viel sollte oder muss ich nun monatlich sparen? Und wie komme ich dahin, wo ich doch am Ende des Monats keinen Cent mehr auf dem Girokonto habe? Dieser Artikel zeigt auf, wie Sie das Sparen, ein wichtiges Element auf Ihrem Weg zur Gelassenheit in Sachen Finanzen, einfach und erfolgversprechend angehen.Beitrag: Wie viel sparen?
Wie viel Geld sollte ich sparen? Der Weg zum Finanzpolster
Was hält dich aktuell davon ab, mehr fürs Alter zu sparen?
Baustein 3: Den Geldumgang lernen
Mit der 100-€-ETF-Anlage hast du den entscheidenden Schritt getan. Doch du kannst an vielen Stellen intelligentere Finanz-Entscheidungen treffen, wenn du das notwendige Grundwissen hast. Hier auf Geld-Welten führen wir in den klugen Geldumgang in 7 Schritten ein:
Geld-Welten-Meisterkurs: Grundlagen und Strategien für deine Finanzen

Geld-Welten-Meisterkurs: Grundlagen und Strategien für Ihre Finanzen
Diese Schritte gehen wir gemeinsam:
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- Schritt 1: Anfangen, Prinzipien, Überblick
Zu Beginn verschaffen Sie sich eine Übersicht über Ihren Ist-Zustand und erfahren grundlegende Ratschläge zum Umgang mit dem Geld. - Schritt 2: Persönliche Risiken absichern
Das nächste Kapitel behandelt das Thema Versicherung: Welche Versicherung ist für wen sinnvoll und worauf sollte ich beim Vertragsabschluss achten? Mit zahlreichen Vergleichstools. - Schritt 3: Geldumgang im Lebensalltag
Wie spare ich Geld? Welche Konten brauche ich? Erste Schritte zur Gesundung Ihrer privaten Finanzen. Zusätzlich: Was kann ich tun, um mehr zu verdienen? Für was sollte ich einen Kredit aufnehmen und wann lieber nicht? Ist ein Eigenheim aus finanzieller Sicht sinnvoll? Hier werden auch Mythen entlarvt! - Schritt 4: Mehr verdienen
Bewährte Wege, die Kosten zu reduzieren und/oder das Einkommen zu steigern. - Schritt 5: Altersvorsorge
Ein entscheidender Bestandteil für Ihre finanzielle Gesundung. Was habe ich von der Rente zu erwarten? Wie berechne ich meine Versorgungslücke? Welche sinnvollen Wege existieren, die eigenen Rentenbezüge so zu erhöhen, dass ich ohne Einschränkungen im Alter leben kann. - Schritt 6: Geldanlage
Die Krönung Ihrer Geld-Kenntnisse. Wo kann ich mein Geld sicher und trotzdem rentabel anlegen? Welche Anlageformen sollte ich meiden? Wie teile ich mein Erspartes am besten auf? - Schritt 7: Kontrolle
Wenn Sie die Schritte bis zum Ende mitgehen, haben Sie das gute Gefühl: Meine Finanzen habe ich nun endlich im Griff. Damit das auch so bleibt, ist hin und wieder eine Kontrolle oder Anpassung erforderlich.
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Später eventuell relevante Bausteine der Altersvorsorge
Immobilien und Gold
Wenn du das erste feste Einkommen hast, solltest du deine Geldanlage auf mehrere Füße stellen. Immobilien können ein Bestandteil einer langfristigen Vermögensstrategie sein, insbesondere zur Diversifikation. Sie sind jedoch mit Risiken wie Standortabhängigkeit, Instandhaltungskosten, Mietausfallrisiken und Zinsänderungsrisiken verbunden. Eine Investitionsentscheidung sollte unter Berücksichtigung der individuellen finanziellen Situation und Risikotragfähigkeit erfolgen. Dennoch gilt: Immobilien und Grundstücke sind – trotz einiger Nachteile – alles in allem als Geldanlage zu empfehlen.
Gold erwirtschaftet keine laufenden Erträge, wird jedoch von manchen Anlegern als Beimischung zur Diversifikation oder als potenzieller Inflationsschutz genutzt. Der Anteil sollte im Verhältnis zur gesamten Vermögensstruktur abgewogen werden. Empfohlen werden oftmals fünf bis maximal 20 Prozent der Gesamtanlage. Wenn du magst, lies dazu weiter:
Geldanlage Immobilien – Pro und Contra Sinnvoller Baustein einer weise zusammengestellten Geldanlage ist auch heute noch die Immobilie. Das Betongold darf gerne auch als Naturprodukt in Form von Bauland, Ackerland oder Wald ausgestaltet sein. Aber wie bei jeder Geldanlage lauern Risiken, und ein geeignetes Objekt zu finden, ist gar nicht so einfach. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, inwiefern eine Immobilie eine gute Geldanlage ist, worauf Sie bei der Wahl der Immobilie achten sollten, sprechen über Vor- und Nachteile und zeigen Ihnen, wie Sie auch mit wenig Geld in den Immobilienmarkt investieren können. Gold - das magische Metall zieht seit Tausenden von Jahren den Menschen in seinen Bann. Die Preisung seiner Eigenschaften als Wertanlage schwankt wie die Trends in der Mode. Dabei gibt es durchaus handfeste, beständige Gründe, die dafür sprechen, angespartes Geld in Gold anzulegen. Aber auch einige dagegen. Erfahren Sie in diesem Gold-Anlegen-Ratgeber, ob für Sie eine Anlage in das gelbe Metall sinnvoll ist oder nicht. Und: Wenn ich in Gold investiere, in welcher Form soll ich das tun.Beitrag: Geldanlage Immobilien – Pro und Contra
Geldanlage in Immobilien – Pro und Contra
Beitrag: In Gold anlegen
Geld in Gold anlegen – Ratgeber
Staatlich geförderte Vorsorge
Im Studium spielen staatlich geförderte Modelle wie Riester- oder Rürup-Rente meist noch keine große Rolle. Der Grund: Die Förderung wirkt vor allem bei höherem steuerpflichtigem Einkommen.
Sobald ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis besteht, kann geprüft werden, ob eine geförderte Vorsorgeform sinnvoll ist. Dabei sollte insbesondere auf folgende Punkte geachtet werden:
- Effektive Kostenquote
- Flexibilität bei Beitragsanpassungen
- Transparenz der Anlage
- Garantien versus Renditechancen
Nicht jede staatliche Förderung ist automatisch wirtschaftlich vorteilhaft. Eine nüchterne Kosten-Nutzen-Betrachtung ist hier wichtiger als Marketingversprechen.

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FunFacts zur Altersvorsorge
- 1. Der längste Bullenmarkt der Geschichte dauerte über 11 Jahre.
Von 2009 bis 2020 stiegen US-Aktien nahezu ununterbrochen. - 2. Seit 1900 erzielten globale Aktien im Schnitt rund 5 % reale Rendite pro Jahr.
Langfristig lagen Aktien deutlich über Inflation. - 3. Inflation halbiert Kaufkraft schneller als viele denken.
Bei 3 % Inflation halbiert sich Kaufkraft in etwa 24 Jahren. - 4. Der Begriff „Rente mit 67“ wurde 2007 gesetzlich beschlossen.
Die Anhebung erfolgt schrittweise. - 5. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer liegt bei über 20 Jahren.
Tendenz steigend durch höhere Lebenserwartung. - 6. Frauen beziehen statistisch länger Rente als Männer.
Grund: höhere Lebenserwartung. - 7. Bereits 25 € monatlich können über 40 Jahre sechsstellig werden.
Bei 6 % Rendite entstehen über 50.000 € – trotz geringer Sparrate. - 8. Kostenunterschiede von nur 1 % pro Jahr können über 30 Jahre rund 25 % Vermögen kosten.
Gebühren wirken exponentiell.
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