Nähren Sie Ihr Geldbäumchen - jetzt!

Grundlage jedes Sparvorhabens ist natürlich, dass Geld zur Verfügung stehen muss! Dieses Geld rührt in der Regel vom verfügbaren Einkommen her.

Wie viel sollte oder muss ich nun sparen? Und wie komme ich dahin, wo ich doch am Ende des Monats keinen Cent mehr auf dem Girokonto habe?

Dieser Artikel zeigt auf, wie Sie ein wichtiges Element auf Ihrem Weg zur Gelassenheit in Sachen Finanzen einfach und erfolgversprechend angehen.

Wo stehen wir? Sie haben (hoffentlich ;-) Ihre Einnahmen und Ausgaben aufgelistet und damit die Basis für Sparbemühungen geschaffen. Hierauf lässt sich nun aufbauen.

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Zunächst gilt: Sparziel ermitteln

 
 

Vorab: Es gibt keine pauschale Sparsatz-Empfehlung für jeden von uns.

Dafür hat das Leben zu viele Facetten, vom Alter über Familienstand bis zur Gesundheit spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Dennoch möchte ich hier eine Empfehlung aussprechen, an der sich orientiert werden kann: In der Praxis hat sich ein Sparsatz von 10% des verfügbaren Einkommens für die langfristige Geldanlage (Altersvorsorge, Immobilie) bewährt, weitere 10 Prozent sollte man für kurz- bis mittelfristige Ausgaben (Urlaub, Waschmaschine …) an die Seite legen.

Geld-Welten-Spar-Empfehlung

Wir empfehlen Ihnen daher, 20 Prozent Ihres Nettoeinkommens zu sparen. Eigentlich sind es nur 10 %, die Sie „richtig“ sparen. Die anderen 10 Prozent sind für die Erfüllung größerer Wünsche gedacht, aber auch für Notfälle.

 

Münzen

 

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Das Ersparte anlegen

Analog dem Zweck sollten die ersten 10% langfristig angelegt werden und haben zum Ziel, Ihr Arbeitseinkommen um Zinseinkommen zu ergänzen. So es notwendig ist, kann es später für die Rente verwendet werden. Weitere Tipps hierzu im Kapitel Geldanlage.

Das Geld für die kurz- bis mittelfristigen Ziele sollten Sie in Tagesgeld- oder kurzfristigen Festgeldkonten Früchte tragen lassen.

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Steil nach oben: Von jeder Gehaltserhöhung 50%

Möchten Sie den Turbo für Ihre Sparbemühungen hinzuschalten? Ohne subjektiv eine Einbuße zu verspüren? Dann legen Sie von jeder Einnahmensteigerung, die Sie in Zukunft erhalten, 50 % auf die Seite. Und zwar in den langfristigen Spartopf. Sie mästen damit Ihre goldene Gans, die es Ihnen in Zukunft mit ständig steigenden Zinserträgen dankt.

Das Schöne dabei: Sie können sich weiterhin über die Hälfte der Zusatzeinnahmen erfreuen – für den "Wein" des Lebens. Und gleichzeitig arbeiten Sie kräftig an Ihrer finanziellen Freiheit.

Versprechen

Hilfreich: Ein festes Versprechen abgeben

Wenn Sie unseren Empfehlungen bis hierhin gefolgt sind und über das reine „Ich müsste mal …“ hinausgehen wollen, geben Sie sich jetzt ein festes Versprechen ab:

Ich, Ihr Name, werde in Zukunft x Euro jeden Monat sparen.

Heften Sie dieses Versprechen auf die erste Seite Ihres Geldanlage-Ordners oder - noch besser - an die TAN-Liste Ihres Onlinekontos :-).

 
 

Gelassenheits-Tipp: Sechs Monate Geld zurück legen

geldregen 250Wie schon an anderer Stelle erwähnt ist das subjektive Wohlempfinden Ihrerseits wichtig für Ihren finanziellen Erfolg. Dieser persönliche Gemütszustand wird positiv unterstützt durch das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über das Leben.

Sie können dieses beruhigende Gefühl fördern, indem Sie sich parallel einen Betrag ansparen, von dem Sie sechs Monate ohne nennenswerte Einschränkungen leben können. Diesen Betrag halten Sie dann entweder in bar (oder in Gold) Zuhause vorrätig (Vorteil: Sie haben einen haptischen Kontakt zum Geld, es ist realer, Sie können sich bewusst daran erfreuen) oder legen es kurzfristig an (Vorteil: Hier bringt das Geld Zinsen, es kann nicht durch Feuer oder Diebstahl verloren gehen). Spüren Sie in sich hinein und entscheiden Sie, welche Lösung für Sie die bessere ist.

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