Mehrere Bausteine senken das Risiko und erhöhen den ErtragDie moderne Geldanlagetheorie geht davon aus, dass ein Großteil des Anlageerfolges von einer ausbalancierten Anlagedifferenzierung abhängt. Entsprechend sollten Sie Ihre Geldanlage über verschiedene Anlageklassen streuen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Anlageklassen voneinander unabhängig sind. Wenn Sie also schon in einer eigenen Immobilie leben oder eine vermietete Wohnung besitzen, müssen Sie nicht mehr in Immobilienfonds investieren.

Beispiele für eine gute Streuung Ihrer Geldanlage sind zum Beispiel:

  • Sie leben in der eigenen Immobilie
  • Absicherung der persönlichen Risiken (siehe „Welche Versicherung“)
  • Tägliche Liquidität ist sichergestellt
  • Sie planen Ihre Anschaffungen und sparen dafür auf einem Tagesgeldkonto an
  • Sie verfügen über einen Grundstock an Rentenansprüchen (sieh Kapitel Altersvorsorge)
  • Sie besitzen weltweit streuende ETF-Aktienfonds (siehe ETF / Indexfonds)
  • Sie besitzen ETF-Rentenfonds in Euro (siehe ETF / Indexfonds)
  • Sie haben fünf bis zehn Prozent in Gold angelegt

Dies wäre ein Beispiel einer intelligenten, risikobewussten und breit gestreuten Geldanlage. Doch welche Bestandteile Ihr eigenes Portfolio (Gesamtheit Ihrer Geldanlagen) genau haben sollte, ist von Ihren persönlichen Voraussetzungen abhängig. Ferner gilt auch hier: Das rechte Maß ist einzuhalten. Diversifikation kostet nun mal auch Geld in Form von Kosten für Depots etc. Übertreiben Sie die Streuung nicht, sondern beschränken Sie sich auf ein übersichtliches Portfolio.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Vom gelassenen Umgang mit Sparen, Geldanlage, Versicherung und Vorsorge

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